Steuern und Erbschaft
Einzelinitiative «Gleichstellung der kinderlosen Unverheirateten bei der kantonalen Erbschaftssteuer» vom Kantonsrat Zürich abgelehnt
Pro Single Schweiz, 30.4.2026
Am 27. April 2026 hat der Kantonsrat Zürich die Einzelinitiative «Gleichstellung der kinderlosen Unverheirateten bei der kantonalen Erbschaftssteuer» abgelehnt.
Kinderlose Singles können auch künftig nicht gratis vererben
Tages Anzeiger, 28.4.2026, Luzia Nyffeler
Eine Einzelinitiative forderte die Gleichstellung von kinderlosen Unverheirateten bei der Erbschaftssteuer. Das Anliegen scheiterte im Kantonsrat deutlich.
Kinderlos oder Single? Da greift der Staat beim Nachlass kräftig zu
Tages Anzeiger, 24.4.2026, Bettina Weber
Auf die Hinterlassenschaft von Alleinstehenden ohne Nachwuchs erheben die Kantone zum Teil über 50 Prozent Steuern, während innerhalb von Familien gratis vererbt wird.
Gleichstellung der kinderlosen Unverheirateten bei der kantonalen Erbschaftssteuer (Zürich)
23.4.2026, Sylvia Locher, Pro Single Schweiz
Sylvia Locher, die Präsidentin von Pro Single Schweiz, fordert mit einer Einzelinitiative, dass kinderlose Unverheiratete bei der Erbschaftssteuer im Kanton Zürich den Verheirateten gleichgestellt werden. Das Geschäft wird am 27. April 2026 im Kantonsrat Zürich behandelt.
Ja zur Individualbesteuerung
Pro Single Schweiz, 9.3.2026
Die Würfel sind gefallen. Das Schweizer Volk hat sich am 8. März 2026 für ein neues Steuersystem entschieden. Die Alleinstehenden trugen wesentlich zur Annahme der Individualbesteuerung bei. Sie hatten es satt, nur aufgrund ihres Zivilstands zu einem höheren Tarif besteuert zu werden. Endlich werden sie in dieser Hinsicht den Verheirateten gleichgestellt.
Individualbesteuerung bringt gleichen Steuertarif für alle
blue News, 26.02.2026, von Jenny Keller, Interview mit Sylvia Locher
Am 8. März stimmt die Schweiz über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Für Sylvia Locher von Pro Single Schweiz ist klar: Das heutige System benachteiligt Alleinstehende strukturell. Lesen Sie dazu das Interview von Jenny Keller von Blue News mit der Präsidentin von Pro Single Schweiz. Sie plädiert klar für die Individualbesteuerung, weil Alleinlebende heute zu einem höheren Tarif besteuert werden als Verheiratete. Diese Ungerechtigkeit gilt es zu beseitigen.
Einpersonenhaushalte sind mit dem heutigen Steuersystem benachteiligt
NZZ 30.01.2026, Kommentar von Sylvia Locher
Im heutigen System werden unverheiratete, kinderlose Alleinlebende in allen sozial-wirtschaftlichen Bereichen unter dem Deckmantel der Solidarität benachteiligt.
Individualbesteuerung für alleinstehende Rentnerinnen und Rentner
VASOS, 27.1.2026, Pro Single Schweiz
Nach dem heutigen Steuersystem werden Alleinstehende zu einem höheren Tarif als Verheiratete besteuert. Wird die Individualbesteuerung am 8. März angenommen, werden Unverheiratete mit tiefen und mittleren Einkommen weniger Steuern bezahlen müssen.
Pro Single Schweiz: Einpersonenhaushalte und Individualbesteuerung
Pro Single Schweiz, Januar 2026
Pro Single Schweiz begrüsst die Einführung der Individualbesteuerung aus folgenden Gründen:
Erbschaftssteuern – Das Zweiklassenprinzip
Bulletin 3/25, September 2025
Um es gleich vorwegzunehmen: In diesem Artikel geht es nicht um die Frage, ob Erbschaftssteuern erhoben werden sollen oder nicht und in welchem Umfang. Auch die JUSO-Erbschaftssteuer-Initiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert (Initiative für eine Zukunft)», die im November 2025 zur Abstimmung kommt, steht hier nicht zur Diskussion. Uns interessiert vor allem die Situation der Alleinstehenden ohne Kinder in Bezug auf die Erbschaftssteuern, die ihre Erben zu entrichten haben.
Fakt ist, dass die Erben von kinderlosen Alleinstehenden anders behandelt werden als Eheleute und deren Kinder. Die Tabelle stellt eindrücklich dar, wie unterschiedlich die Erben in den Kantonen besteuert werden.
Die «Heiratsstrafe» ist eine Mär
NZZ, 31.3.2025, von Albert Steck
Ledige sterben um Jahre früher – und subventionieren die Ehepaare mit Milliarden
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Was bedeutet das?
Bulletin 3/24, September 2024, Daniel Billeter
Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist ein im steuerlichen Kontext oft verwendeter Begriff, der einerseits nicht klar definiert ist und andererseits in der Praxis oft zum Vorteil von Familien mit Kindern und Paaren mit gemeinsamem Haushalt und damit zum Nachteil der Alleinstehenden interpretiert und angewendet wird. Zwei Beispiele sollen diese Benachteiligung der Einpersonenhaushalte illustrieren.
Der hohe Preis des Single-Daseins
The Parliament Magazine, 13.03.2024, von Sarah Schug
Während die Zahl der Single-Haushalte in Europa weiter steigt, sind die Steuersysteme und der private Markt auf Paare und Familien zugeschnitten. Ist es an der Zeit, dass sich Singles politisch organisieren?
Bundesgesetz über die Individualbesteuerung
Stellungnahme Pro Single Schweiz, 28. Februar 2023
Stellungnahme von Pro Single Schweiz
an das Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD)
Alleinstehende und das neue Erbrecht mit Blick auf die 2. und 3. Säule
Bulletin 4/22, Dezember 2022
Am 1. Januar 2023 tritt das neue Erbrecht in Kraft. Das revidierte Erbrecht ist flexibler als bisher ausgestaltet. Erblasserinnen und Erblasser können künftig über einen grösseren Teil ihres Nachlasses frei verfügen. Das Vererben innerhalb der Familie erfährt einige Änderungen, ebenso soll die Unternehmensnachfolge erleichtert werden.
Der lange Weg zur Individualbesteuerung
frauenplus, Infoblatt August 2022-2
Referat Präsidentin Verein Pro Single Schweiz
Alleinstehende und Alleinerziehende gehen zumeist vergessen: Für eine reine Individualbesteuerung
NZZ, 23.5.2022, von Sylvia Locher, Präsidentin Pro Single Schweiz
Unter dem Deckmantel der Individualbesteuerung soll das herkömmliche System bewahrt werden: Paare mit Kindern würden weiterhin von einem separaten Steuertarif profitieren.
Individualbesteuerung: Ein Begriff – Unzählige Interpretationen
Pro Single Schweiz, 31.1.2022
In der Herbstsession 2020 nahm das Parlament die Verabschiedung einer Botschaft des Bundesrates zur Einführung der Individualbesteuerung in die Legislaturplanung 2019-2023 auf. Der Bundesrat hat nun eine «Auslegeordnung zur Individualbesteuerung» vorgelegt. Der Bericht untersucht drei Modelle, wie die Individualbesteuerung in der Schweiz umgesetzt werden könnte. Für Pro Single Schweiz ist ein Modell verhandelbar, die beiden anderen haben mit individueller Besteuerung wenig zu tun.
Steuergerechtigkeits-Initiative
Hier können Sie die Initiative unterschreiben:
Steuergerechtigkeits-Initiative
Übergangsrenten für tiefe Löhne im BVG sind systemfremd
NZZ vom 5.3.2021, Gastkommentar von Sylvia Locher
Das Erwerbsverhalten sowie die Wahl des Familienmodells sind ausschlaggebend für die Bildung einer Rente. Wenn Ehepaare das traditionelle Rollenmodell beibehalten möchten, ist das ihre private Entscheidung. Die Konsequenzen daraus, nämlich eine tiefe Frauenrente, sollten sie ebenfalls privat tragen.
Bern – Steuersenkung, die verpufft
Der Bund, 30.9.2019, von Noah Fend
Kanton Bern: Der Regierungsrat will mit den Steuern runter. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Private. Diese werden davon kaum etwas im Portmonnaie spüren.
Abstimmungsbeschwerde zur «Heiratsstrafe»: Und was ist mit dem «Ehepaarbonus»?
NZZ 5.7.2018, Gastkommentar von Sylvia Locher
Über alle Personensteuern bei Bund, Kantonen und Gemeinden betrachtet, relativiert sich die sogenannte «Heiratsstrafe». Familien gehören im Steuerrecht keinesfalls per se zu den Benachteiligten.
Kantonale Steuerbefreiungsliste
Die Kantonale Steuerbefreiungsliste gibt darüber Auskunft, welche Institutionen in Ihrem Kanton steuerbefreit sind.
Hohe Steuern für Ehepaare – was bringt die CVP-Initiative?
SRF 1 Forum, 21. 1.2016, 20:03
In der Radiosendung "Forum" von DRS1 am 20.1.16 betonte Nationalrat Hans-Peter Portmann, dass die 1,2 Mio. Einpersonenhaushalte in der Schweiz steuerlich schon heute am meisten belastet würden. Das sei ebenfalls ein Grund für die Ablehnung der CVP-Initiative "Heiratsstrafe".
Die Sendung können Sie hier nachhören:
SRF 1, Forum vom 21.1.2016
Über die (wirkliche) Heiratsstrafe
Berner Zeitung, von Claude Chatelain, 18. Januar 2016
Am 28. Februar 2016 stimmen wir über die Heiratsstrafe ab. Heiratsstrafe? «Ich kann dieses Wort nicht mehr hören», sagte mir kürzlich Sylvia Locher, die Präsidentin von Pro Single Schweiz. Ehepaare und Familien würden überall bevorteilt: im Steuerwesen, bei der Erbschaftssteuer, bei den Sozialversicherungen. «Von Strafe kann keine Rede sein.»
Gesetzliche Erbfolge bei Singels
Magazin 50plus, Dezember 2015, von Benno Studer
Immer mehr Menschen leben allein und haben keine direkten Nachkommen. Was ist zu tun, wenn man sein Erbe nicht dem Staat oder irgendeiner unbekannten Cousine oder einem ungeliebten Neffen überlassen will?
Allein leben – zwei Seiten einer Medaille
ZESO, Zeitschrift für Sozialhilfe 4/14, von Sylvia Locher
Viele Alleinlebende führen ein gutes leben und geniessen die damit einhergehen Freiheiten, sofern die finanziellen Ressourcen dies zulassen. Wer kein Geld hat, ist stärker gefährdet, zu vereinsamen. Wichtig ist, dass man genügend ausserfamiliäre Kontakte pflegt.