Pro Single Schweiz (Text aus den Statuten: Zweck)

Der Verein fördert die rechtliche, soziale und gesellschaftliche Anerkennung der Singles in der Schweiz und engagiert sich gegen ihre Diskriminierung. Als Singles verstehen wir unverheiratete Alleinlebende und Alleinstehende.

Der Verein versteht sich als Kompetenzzentrum für Singles in der Schweiz: Er erarbeitet Grundlagen zur Situation der Singles bezüglich Sozialversicherungen, Steuern und Gebühren, Erbrecht und Wohnsituation. Insbesondere untersucht der Verein die Stellung der Singles im Vergleich zu Verheirateten, eingetragenen Partnerschaften und Konkubinatspaaren und stellt die Ergebnisse der Öffentlichkeit sowie der Politik auf allen Stufen (Gemeinden, Kantone und Bund) zur Verfügung.

Durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit auf die Lebensumstände von Singles trägt der Verein zu deren Akzeptanz und zum Abbau von Vorurteilen bei.

Folgende Handlungsmittel dienen der Erreichung der Vereinsziele:

  • Erarbeitung von Grundlagen zur Situation der Singles
  • Sammlung und Auswertung von Dokumentationsmaterial
  • Beteiligung an politischen Prozessen (insbesondere an Vernehmlassungs- und parlamentarischen Verfahren)
  • Zusammenarbeit mit Organisationen, die die Vereinsziele unterstützen oder ähnliche Ziele verfolgen
  • Anbieten von Plattformen für den Austausch
  • Öffentlichkeitsarbeit

Der Verein erbringt seine Leistungen unabhängig von einer Mitgliedschaft.

Film

Statische Sektion, das ist Pro Single in 90 Sekunden (Platzhalter für Erklärfilm) 

Aktuell

Singles fühlen sich von der Politik übergangen: «Wir wollen finanziell gleich behandelt werden wie die anderen»

Singles fühlen sich von der Politik übergangen: «Wir wollen finanziell gleich behandelt werden wie die anderen»

NZZ, 27.7.2026, von Katharina Fontana

In der Schweiz leben rund 1,4 Millionen Personen allein. Eine starke politische Lobby haben sie nicht, dafür eine ganze Reihe von rechtlichen Benachteiligungen, wie Sylvia Locher vom Verein Pro Single Schweiz darlegt.

Allein zu leben ist ein Privileg

Allein zu leben ist ein Privileg

Schweizer Familie 30/2026, 23.7.2026, Interview Fabienne Eichelberger

Die «Schweizer Familie» berichtet in ihrer Ausgabe Nr. 30 vom 23. Juli 2026 über die Vor- und Nachteile des Single-Daseins. Der Aufhänger für das Interview mit Sylvia Locher, Präsidentin von Pro Single Schweiz, ist die Ferien- resp. Reisezeit. Für etliche Singles ist das eher ein schwieriges Thema, weil sie entweder nicht gerne allein verreisen oder nicht die passende Reisebegleitung finden. Gruppenreisen wäre auch noch eine Alternative. Aber das ist auch nicht jedermanns Sache. Allein verreisen bedeutet teure Ferien. Die Gründe sind hinlänglich bekannt: Die Einzelzimmerzuschläge in den Hotels sind zum Teil sehr hoch, manchmal gibt es einfach einen Zimmerpreis, egal ob eine oder zwei Personen darin übernachten. Die Kosten für eine Ferienwohnung kann man sich auch nicht teilen.

Singles sind am Arbeitsplatz benachteiligt

Singles sind am Arbeitsplatz benachteiligt

Handelszeitung Nr. 14, 16.7.2026, von Constantin Gillies

Wie die Handelszeitung am 16. Juli 2026 berichtet, wird neu über die Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz aus Sicht der Singles geforscht. Während die letzten Jahre oder gar Jahrzehnte nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Fokus der Firmenpolitik stand, sollen jetzt neue Erkenntnisse die Runde machen. Gemäss Handelszeitung sieht US-Verhaltensökonom Peter McGraw, Professor der University of Colorado Boulder, beim Label «familienfreundlich» ein Problem: «Es besteht die Gefahr, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung ausgeschlossen wird – die Singles». Eine aktuelle britische Studie habe ergeben, dass die Work-Life-Balance bei kinderlosen Singles besonders schlecht sei. 

Singles finanzieren Rabatte in Wohnbaugenossenschaft

Singles finanzieren Rabatte in Wohnbaugenossenschaft

Pro Single Schweiz, 13.7.2026

In der Wohnbaugenossenschaft Libellenhof in Luzern soll ein schweizweit einzigartiges Mietmodell getestet werden. Wer eine grosse Wohnung teilt, zahlt dafür weniger als jemand, der sie allein bewohnt. Einmal mehr werden Singles geschröpft.

Evidenzbasierte Familienpolitik in der Schweiz: Was wirkt wie?

Evidenzbasierte Familienpolitik in der Schweiz: Was wirkt wie?

Referat von Melanie Häner-Müller, Dr. oec. / IWP - Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern, 25.4.26

Anlässlich unserer Generalversammlung vom 25. April 2026 stellte Dr. Melanie Häner-Müller vom IWP Resultate aus ihrer neuen Studie «Evidenzbasierte Familienpolitik in der Schweiz: Was wirkt wie?» vor, die sie zusammen mit Nina Kalbermatter und Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger auf der Grundlage aktueller Daten und wissenschaftlicher Literatur erarbeitet hat. Daniel Billeter, Vorstand Pro Single Schweiz, fasst das Referat zusammen:

< echo ''; ?>

Werbe-Section (statisch)

diese Vorteile haben Sie als Mitglied von Pro Single Schweiz, alternativ z.B. auch als Aufruf “Jede Stimme zählt” etc.